Fue Haartransplantation

FUE ist die Abkürzung der englischen Begriffe „Follicular Unit Extraction“. Die FUE-Haartransplantation erfuhr aufgrund zahlreicher Vorteile gegenüber der älteren FUT-Methode große Aufmerksamkeit. Die Möglichkeit, auch Körperhaare wie Bart- oder Brusthaare als Spenderbereich zu nutzen, hat diese Technik rasant vorangebracht.

Was ist die FUE-Haartransplantation?

Bei der FUE-Methode werden die Haarfollikel zwischen den beiden Ohren oder aus anderen Körperregionen einzeln entnommen und anschließend in die kahlen Areale transplantiert. Dieses Verfahren wurde im Jahr 2002 von Dr. Rassman erstmals beschrieben. Besonders durch den Einsatz von Mikromotoren konnte sich diese Methode rasant weiterentwickeln. Sie gilt heute als die modernste Haartransplantationstechnik.

Mit dieser Technik gibt es Fälle, bei denen wir über 10.000 Grafts entnehmen konnten – natürlich abhängig von der Kapazität des Spenderbereichs. Bei der FUT-Methode hingegen sind maximal etwa 3.000 bis 4.000 Grafts erreichbar. Bei Patienten mit großflächigem Haarausfall (z. B. Norwood 6–7) können auf diese Weise durchaus 10.000 Grafts gewonnen werden. Darüber hinaus ist die Graft-Haar-Follikel-Rate bei der FUE-Technik höher als bei der FUT-Methode. Das bedeutet, dass aus derselben Anzahl an Grafts mehr Haarfollikel gewonnen werden können.

Die Vorteile der FUE-Methode

Bei der FUT-Methode kann als Spenderbereich ausschließlich das Areal zwischen den beiden Ohren genutzt werden. Bei der FUE hingegen kann nahezu jede Körperregion als Spender dienen. Insbesondere die Verpflanzung von Bart- und Brusthaaren in die kahlen Zonen hat die FUE-Methode rasant vorangebracht. Dadurch konnte die Gesamtzahl der transplantierbaren Grafts erheblich gesteigert werden. Zudem verzichtet die FUE auf Nähte und hinterlässt keine linienförmigen Narben – was sie heute zur bevorzugten Haartransplantationstechnik macht. Bei kurzhaarigen Patienten ist die FUT-Narbe deutlich sichtbar, während die FUE lediglich punktförmige Narben hinterlässt, die selbst bei kurzem Haar problemlos kaschiert werden können.

Ein weiterer Vorteil betrifft die postoperative Schmerzsituation. Nach einem FUT-Eingriff kann die Schmerzbelastung bis zu 3–4 Tage anhalten, da die Kopfhaut chirurgisch eröffnet und vernäht wird – es handelt sich also um einen invasiven Eingriff. Zudem kommt es im Nackenbereich zu Taubheitsgefühlen, die über 3–4 Monate anhalten können. In einigen Fällen wurde eine Gefühllosigkeit sogar bis zu 6 Monaten bis zu einem Jahr beobachtet. Bei der FUE-Methode hingegen verschwinden die meisten Beschwerden bereits nach 48 Stunden. Taubheits- oder Gefühllosigkeit treten bei der FUE deutlich seltener und in wesentlich geringerem Ausmaß auf. Die Unterschiede zwischen beiden Methoden werden wir in einem separaten Artikel genauer beleuchten.

Die einzelnen Phasen der FUE-Technik im Überblick

Der einzige Unterschied zwischen dieser Technik und der FUT-Methode liegt in der Art und Weise der Graft-Entnahme.

Die einzelnen Phasen des FUE-Eingriffs können folgendermaßen zusammengefasst werden. Die prä- und postoperativen Aspekte sind in den entsprechenden Abschnitten detailliert dargestellt.

  1. Lokalanästhesie: Die Lokalanästhesie ist nicht FUE-spezifisch – sie wird auch bei der FUT-Methode durchgeführt. Dieses Thema werden wir in einem separaten Artikel ausführlich behandeln.
  2. Entnahme der Haarfollikel: Dies ist der eigentliche Kern der FUE-Methode. Im Folgenden werden wir uns damit im Detail befassen.
  3. Haartransplantation (Einsetzen der Grafts in die kahlen Areale): Die Implantation der Haarfollikel hat nichts mit der FUE-Technik an sich zu tun. Wir haben dieses Thema bereits in unserem Artikel zur Haartransplantation ausführlich beschrieben. Daher werden wir in diesem Beitrag nicht näher auf den Einsetzvorgang eingehen. Die Platzierung der Grafts ist bei FUT und FUE identisch.

Im Folgenden möchten wir die FUE-Methode einer eingehenden Analyse unterziehen.

Wie wird eine FUE-Haartransplantation durchgeführt?

Die Graft-Entnahme ist der zentrale Bestandteil der FUE-Methode. Als Spenderbereich kommen sowohl die Nackenregion als auch andere Körperstellen infrage. Die Entnahme von Körperhaaren – etwa Bart– oder Körperhaartransplantation – haben wir in separaten Beiträgen ausführlich behandelt. Nun wenden wir uns der Entnahme von Grafts aus der Nackenregion zu.

Der Patient wird entweder in Bauchlage oder in sitzender Position auf den Operationsstuhl gebracht. In Bauchlage lassen sich die Haare im Nacken- und Okzipitalbereich problemlos entnehmen. Für die Entnahme im Seitenbereich wird der Patient in die laterale Dekubitusposition gebracht – also auf die Seite gelegt. Dadurch wird die Graft-Entnahme erleichtert. In liegender Position geht die Entnahme in der Regel schneller, allerdings kann die Blutung positionsbedingt etwas stärker ausfallen. In sitzender Position hingegen erfolgt die Entnahme langsamer, dafür ist die Blutung geringer.

Bei der Graft-Entnahme sollten unbedingt Lupen (Vergrößerungsbrillen) verwendet werden. Eine Vergrößerung von 2,5x bis 4x ist in der Regel völlig ausreichend. Ohne Lupen durchgeführte Entnahmen führen zu einer erheblich höheren Transsektionsrate. Die Grafts werden ohne Schneiden oder Nähen mit feinen Punzen einzeln entnommen. Die entnommenen Grafts werden einzeln in sogenannten Petrischalen (Glasschalen) platziert und bis zur Implantation in Kühlbehältern bei einer Temperatur von 0–4 °C aufbewahrt.

Der Spenderbereich bei der FUE-Methode

Ein wichtiger Aspekt bei der FUE-Methode ist, dass die Haare im Spenderbereich rasiert werden müssen. Die Haare werden auf eine Länge von etwa 1 mm („Nullrasur“) gekürzt. Aus diesem rasierten Bereich können je nach Spenderkapazität zwischen 5.000 und 7.000 Grafts entnommen werden.

Graftentnahme bei der FUE-Methode

Die Entnahme der Grafts sollte idealerweise aus der sogenannten sicheren Zone erfolgen. Dabei handelt es sich um Areale mit besonders kräftigen Follikeln. Auch Haare oberhalb der Ohren sowie aus dem Bereich unterhalb des Okziputs (dem hinteren Schädelvorsprung) können mit Vorsicht entnommen werden. Die dortigen Follikel sind in der Regel feiner und eignen sich daher besonders für die Gestaltung der vorderen Haarlinie. Aus dem Bereich unterhalb des Vertex (Scheitel) sollte hingegen keine Entnahme erfolgen, da diese Haare ein hohes Risiko für späteren Haarausfall aufweisen. Auch die parietale Region oberhalb der Ohren birgt ein gewisses Verlustrisiko in der Zukunft. Sollte dennoch aus diesem Bereich entnommen werden, ist es ratsam, nur eine geringe Anzahl an Grafts zu entnehmen – insbesondere bei jüngeren Patienten ist dies von großer Bedeutung.

Im Bereich der Übergangszonen am Rande der eingezeichneten Empfängerregion sollte die Graft-Anzahl schrittweise reduziert werden. Die Begrenzung sollte keinen abrupten Rand darstellen, sondern in einem fließenden, transparenten Übergang auslaufen. Für ein ästhetisch natürliches Ergebnis ist es empfehlenswert, die vordere Haarlinie mit feineren, einzelnen Follikeln zu gestalten. Der Einsatz von Mehrfachgrafts im frontalen Bereich führt hingegen zu einem unnatürlichen Erscheinungsbild.

Bei der Anzahl der entnehmbaren Grafts spielt der Durchmesser der Punzen eine entscheidende Rolle. Mit großkalibrigen Punzen können nicht viele Grafts entnommen werden, da die Transsektionsrate höher ist. Zudem hinterlassen größere Punzen deutlich sichtbarere Narben auf der Kopfhaut. In unserer Praxis bevorzugen wir Punzen mit Durchmessern von 0,7 mm, 0,8 mm und 0,9 mm. Allerdings sind Patienten häufig mit dem Gedanken an eine Rasur nicht besonders zufrieden. Wenn die Voraussetzungen gegeben sind, ist es jedoch möglich, die Entnahme ohne vorherige Rasur durchzuführen. Diese Methode – die sogenannte rasierfreie Haartransplantation – haben wir in einem separaten Artikel ausführlich beschrieben.

Die 3 wichtigsten Regeln bei der FUE-Haartransplantation

  1. Punch-Länge und Tiefenkontrolle: Der wichtigste Aspekt bei der Entnahme der Grafts ist die Einstichtiefe der Punze in die Haut. Wenn die Punch-Länge zu groß ist, kommt es zur sogenannten Dissektion – die Haarfollikel werden dabei beschädigt oder brechen ab. Das bedeutet unnötigen Graft-Verlust. Die Länge der Haarfollikel kann von Person zu Person variieren. Nach einigen Testversuchen kann die ideale Punch-Länge ermittelt und entsprechend fixiert werden. Ist die Punch-Länge zu kurz, wird die Entnahme der Grafts erschwert, und es kann zu Abrissen kommen.
  2. Einstichwinkel der FUE-Punze: Der Einstich sollte in einem flachen Winkel zur Hautoberfläche erfolgen. Bei falschem Winkel ist eine Transsektion – also die Durchtrennung der Grafts – unvermeidlich. Im Nackenbereich unterscheiden sich die Winkel oberhalb und innerhalb der Haut. Ein erfahrener Arzt kann diesen Winkelunterschied nach wenigen Testversuchen zu Beginn des Eingriffs problemlos erfassen und den weiteren Verlauf entsprechend anpassen. Die Transsektionsrate gibt das Verhältnis der geschädigten Follikel zur Gesamtzahl der entnommenen Grafts an. Weltweit gilt eine Transsektionsrate von 2–10 % als akzeptabel. In unserer Praxis halten wir die Transsektionsrate jedoch auf 1–2 % – dies ist das Ergebnis der korrekten Anwendung der FUE-Grundprinzipien und manueller Präzision.
  3. Anzahl der zu entnehmenden Grafts und Spenderkapazität: Bei der FUE-Methode ist es wichtig, pro Quadratzentimeter eine möglichst gleichmäßige Anzahl an Grafts zu entnehmen. Bei der Berechnung der zu entnehmenden Gesamtzahl spielen verschiedene Kriterien eine Rolle. Am wichtigsten ist die Spenderkapazität, also die Gesamtzahl der verfügbaren Grafts im Entnahmebereich. In unserer Praxis halten wir es nicht für sinnvoll, in einer Sitzung mehr als 25–30 % der gesamten Spenderkapazität zu entnehmen. Falls eine zweite Sitzung erforderlich ist, kann dieser Wert auf maximal 30–35 % der Gesamtkapazität erhöht werden. Beträgt die Spenderkapazität beispielsweise 15.000 Grafts, ist es nicht empfehlenswert, insgesamt mehr als 6.000 Grafts zu entnehmen. Zudem ist es nicht sinnvoll, eine so hohe Anzahl an Grafts in einer einzigen Sitzung zu entnehmen – eine Aufteilung auf zwei oder drei Sitzungen ist deutlich ratsamer. Bei gleichmäßiger Entnahme entsteht kein optisch störendes Bild.

Die Instrumente bei der FUE-Haartransplantation

Bei der FUE-Methode werden zwei verschiedene Techniken zur Entnahme der Grafts angewandt. Bei beiden Verfahren kommen Punzen mit unterschiedlichen Durchmessern zum Einsatz. Diese Punzen können scharfe, runde Punzen, Fischmaul-Punzen, gezahnte Punzen oder die von Dr. Umar verwendeten U-Punzen umfassen. Der Durchmesser der Punzen richtet sich nach der Dicke der Grafts. Es gibt zahlreiche Hersteller, die Punzen in Größen von 0,6 mm bis 1,5 mm anbieten. Wir halten die Verwendung von Punzen mit sehr großem Durchmesser für nicht empfehlenswert. In der Regel sind Punzen mit Durchmessern von 0,7 mm, 0,75 mm, 0,8 mm und 0,9 mm für die Graft-Entnahme am besten geeignet. Werden hingegen zu großkalibrige Punzen verwendet, steigt die Rate an Schockausfall im Spenderbereich. Neben dem Durchmesser spielt auch die Länge der Punzen eine entscheidende Rolle. Je nach Follikellänge sollten Punzen mit einer Länge von 3 mm, 3,5 mm oder 4 mm gewählt werden.

a ) Manuelle FUE

Manuelle-FUE

Bei der manuellen FUE werden die Haarfollikel von Hand mit feinen, scharfen Punzen entnommen. Es kommen verschiedene Punzen-Typen zum Einsatz. Die Entnahme erfolgt im Vergleich zur motorisierten FUE langsamer. Für die manuelle Technik eignen sich besonders runde und Fischmaul-Punzen. Mit runden Punzen werden die Grafts durch manuelle Drehbewegungen gelockert. Bei Fischmaul-Punzen hingegen genügt eine einzige Vor- und Zurückbewegung, um den Follikel freizulegen.

b ) Die Mikromotor-Technik

Die Punzen werden in die Aufnahme des Mikromotors eingesetzt und arbeiten elektrisch. Die Drehzahl wird eingestellt, und die rotierenden Punzen entnehmen die Haarfollikel. Im Vergleich zur manuellen Methode ist dieser Vorgang schneller. Bei zu hohen Drehzahlen besteht jedoch die Gefahr von Graft-Schäden. Aufgrund falscher Anwendung des Mikromotors hat sich der irrige Glaube verbreitet, der Mikromotor selbst schädige die Grafts. Bei korrekter Handhabung lassen sich jedoch hervorragende Ergebnisse erzielen. Heutzutage wird die Mikromotor-Technik deutlich häufiger angewandt als die manuelle FUE.

c ) Die robotische Haartransplantation (Roboter-FUE)

In den letzten Jahren wurde in den USA ein computergestütztes Haartransplantationsgerät entwickelt, das von der Firma ARTAS hergestellt wird. Die Grafts werden vom Computer markiert und anschließend durch eine rein motorische Rotationsbewegung freigelegt. Danach werden sie – wie bei der klassischen Methode – von Hand entnommen. Bei der robotischen Haartransplantation ist die Transsektionsrate jedoch höher als bei anderen Verfahren. Zudem werden in der Regel Punzen mit einem Durchmesser von etwa 1,2 mm verwendet, was die Überlebensrate der Grafts verringert. Darüber hinaus besteht durch die großkalibrigen Punzen die Gefahr von Schäden an benachbarten Grafts. Im Spenderbereich bleiben zudem deutliche Narben zurück. Aus unserer Sicht handelt es sich um ein System, das die FUE-Methode eher zurückentwickelt – wir lehnen es daher ab. Wir möchten ausdrücklich betonen, dass die robotische Haartransplantation aus unserer Sicht keinen echten Mehrwert für die Haartransplantation bietet.

Was sind die Vor- und Nachteile der FUE-Haartransplantation?

  1. Die Erfahrungen aus unserer Praxis zeigen, dass es nicht sinnvoll ist, bei einer FUE-Sitzung mehr als 2000 bis 2500 Grafts zu entnehmen. Falls eine höhere Anzahl erforderlich ist, sollte die Operation auf zwei oder drei aufeinanderfolgende Tage verteilt werden. E
  2. ine einzelne Sitzung sollte im Durchschnitt 5 bis 6 Stunden nicht überschreiten. Wie bereits erwähnt, ist es bei längeren Eingriffen aus Gründen der Graft-Vitalität sinnvoller, die Entnahme auf mehrere Tage zu verteilen.
  3. Bei Frauen hat die FUE-Methode die ältere FUT-Technik weitgehend abgelöst. Besonders die Möglichkeit einer rasierfreien Behandlung stellt für Frauen einen großen Vorteil dar. Eines der besten Anwendungsgebiete der FUE ist zudem die Augenbrauentransplantation.
  4. Insbesondere die mit der Stift-Technik durchgeführte FUE hat sich zur bevorzugten Methode für die Barttransplantation entwickelt. Da die Haarfollikel einzeln und unter Sichtkontrolle entnommen werden, können besonders kräftige Haare gewonnen werden.
  5. Es wäre jedoch falsch zu behaupten, dass die FUE-Haartransplantation völlig narbenfrei sei. Jeder chirurgische Eingriff an der Haut hinterlässt – ob groß oder klein – zwangsläufig eine Narbe. Da die umliegenden Haare im Spenderbereich jedoch nachwachsen, sind diese Narben von außen in der Regel nicht sichtbar. Bei übermäßiger oder ungleichmäßiger Graft-Entnahme und kurzen Haaren können die Narben jedoch sichtbar werden und ein unästhetisches Bild hinterlassen. Das Ausmaß der Narbenbildung nimmt mit der Anzahl der entnommenen Grafts und dem Durchmesser der Punzen zu.
  6. Die FUE-Haartransplantation und die Stift-Methode zur Platzierung der Grafts haben nichts miteinander zu tun. FUE beschreibt die Art der Entnahme der Haarfollikel, während die Stift-Methode die Art der Implantation bezeichnet. In unserem Land hat sich die Stift-Methode erst in den letzten Jahren etabliert. Dabei besteht häufig der irrige Eindruck, dass die Stift-Methode nur in Verbindung mit der FUE angewandt werde.

Der Spenderbereich nach der FUE-Haartransplantation

Der Spenderbereich beginnt sich nach der Haartransplantation rasch zu regenerieren. Bei korrekter und gleichmäßiger Entnahme ist nach etwa 10 Tagen im Spenderbereich keinerlei Entnahme mehr sichtbar. Auf den folgenden Bildern sehen Sie die postoperativen Aufnahmen der Entnahmestellen von Kopf- und Barthaaren.

Die Ergebnisse der FUE-Haartransplantation

Die Ergebnisse nach einer Haartransplantation sind für viele Interessenten von großer Bedeutung. Um unsere Vorher-Nachher-Ergebnisse zu sehen, können Sie uns auf unseren Social-Media-Kanälen wie YouTube, Facebook und Instagram folgen. Bei der Recherche zu Ergebnissen sollten Sie vor allem auf ein natürliches Erscheinungsbild und maximale Dichte achten. Wir empfehlen Ihnen, sich bei Fragen zu den Ergebnissen von Dr. Hakan Doğanay direkt mit uns in Verbindung zu setzen.

Die Kosten der FUE-Haartransplantation

Aus rechtlichen Gründen können wir unsere Preise nicht auf unserer Website veröffentlichen. Für detaillierte Informationen zu den Kosten können Sie uns gerne per E-Mail kontaktieren. Sie können uns auch über WhatsApp unter der Nummer 0533 154 1858 erreichen. Anhand der von Ihnen zugesandten Fotos können wir Ihnen eine individuelle Einschätzung zu einer möglichen Operation sowie detaillierte Preisinformationen geben.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Früher wurde die Haartransplantation mit der FUT-Methode durchgeführt, bei der ein Hautstreifen aus der Kopfhaut entnommen wurde. Heutzutage kann man sagen, dass die FUT-Methode nahezu vollständig durch die FUE-Methode abgelöst wurde. Bei der FUE werden die Grafts hingegen ohne Schneiden oder Nähen einzeln entnommen – was im Vergleich zur FUT-Methode eine Vielzahl von Vorteilen bietet.
Jeder Patient verfügt über eine individuelle Spenderkapazität. Wenn Sie bei einer tatsächlichen Kapazität von 3000 Grafts versuchen, 6000 Grafts entnehmen zu lassen, verlieren Sie nicht nur wertvolle Grafts, sondern gefährden auch das Erscheinungsbild der Spenderregion – und machen sich auf die Suche nach dem besten Arzt für eine Korrektur.
Klingt verlockend – aber kein seriöser, weltweit anerkannter Arzt würde so etwas durchführen. Wenn eine Haartransplantation länger als 5–6 Stunden dauert, sollte der Eingriff unbedingt auf mehrere Tage aufgeteilt werden. Auch wenn es wie ein Rekord erscheinen mag, in einer Sitzung 5.000–6.000 Grafts zu entnehmen, sind die Ergebnisse leider selten zufriedenstellend.
Die zunehmende Präsenz von Werbe- und Marketingmaßnahmen hat in den letzten Jahren zu einer verzerrten Wahrnehmung geführt – als ob es sich bei bestimmten Bezeichnungen um eigenständige Behandlungsmethoden handele. Es sei jedoch klar betont: Bezeichnungen wie Ice, Gold, Nano, Plus, Mikro usw. stellen keine eigenständigen FUE-Verfahren dar. Es handelt sich ausschließlich um verkaufsfördernde Maßnahmen – sprachliche Konstrukte, die der Gewinnung von Patienten dienen. Mehr steckt nicht dahinter. Konzentrieren Sie sich daher auf die Frage, wer den Eingriff tatsächlich durchführt. Vergewissern Sie sich, dass es sich um einen seriösen und erfahrenen Arzt handelt.

Sourses

Dr. Hakan Doğanay
Dr. Hakan Doğanay

Dr. Hakan Doğanay begann seine Tätigkeit im Bereich der Haartransplantation im Jahr 2003. Seit 2010 setzt er bei seinen Eingriffen die Implanter-Pen-Technik (DHI-Methode) ein. Bis heute hat er über 10.000 Eingriffe erfolgreich durchgeführt. Dr. Doğanay ist Mitglied internationaler Fachgesellschaften für Haarchirurgie, darunter AHLA, IAHRS und ISHRS.